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Interner Bereich



Ausbildungskonzept und Philosophie


Die Ausbildung verbindet Theorie und Praxis eng.
Künstlerisch-gestalterische, theoretisch-intellektuelle und methodisch-praktische Aspekte sowie Selbsterfahrungsprozesse werden verknüpft und einander ergänzend vermittelt.

Es wird die ursprüngliche Form der Figurenspieltherapie gelehrt, dabei werden aktuelle Entwicklungen und Forschungen (Neurobiologie, Traumatherapie, lösungs- und ressourcenorientierte, systemische Haltungen und u.a.) integriert.

Die persönliche Reife, Authentizität und Beziehungsfähigkeit werden als grundlegende therapeutische Wirkfaktoren erachtet. Daher betont die Ausbildung die Reflektion über das eigene Handeln, soziale Feinfühligkeit und das Vertrauen in die eigenständige Wahrnehmung. Das Unterrichtsklima ist geprägt von Empathie, Achtsamkeit, Respekt und Achtung des Andern.

Unterstützt und entwickelt wird die Fähigkeit, mit der eigenen Persönlichkeit vertraut zu werden und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Der persönlichen Psychohygiene wird Raum gegeben, Fallsupervisionen und Intervisionen (Lerngruppen) sind wichtige Bestandteile der Ausbildung. Ebenso erhalten die TeilnehmerInnen Unterstützung, wie sie die Lerninhalte in der eigenen Praxis umsetzen und in ihre neue therapeutische Berufsrolle hineinwachsen können.

Der individuelle kreativ-gestalterische Ausdruck wird gefördert, wobei das Schöpfen eigener Figuren, das Herstellen von Requisiten und das Gestalten von Figurenspiel- und Erzählsequenzen als prozessorientierte Vorgänge verstanden werden, in welchen den inneren Bildern Gestalt gegeben wird (verbunden mit einer Analyse der Symbolik und der archetypischen und phänomenologischen Inhalte).

Die TeilnehmerInnen lernen die Materialauswahl und die Figurenbauweise auf der Grundlage und Kenntnis der Materialsprache sowie der Bedürfnisse und Entwicklungsstufe des Klienten zu treffen.

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren und umfasst insgesamt 700 Lektionen. Sie setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Theoretischer Bereich in Fächern der Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie
  • Praktischer und künstlerisch-gestalterischer Bereich
  • Studium in begleiteten Lerngruppen
  • Selbsterfahrung in Gruppen
  • Selbsterfahrung in Einzelsetting bei von der FFT HF anerkannten PsychotherapeutIn
  • Supervision in Gruppen
  • Supervision in Einzelsetting bei von der FFT HF anerkannten SupervisorIn
  • Selbststudium (Literaturstudium, praktische und gestalterische Aufgaben / Figurenbau)
  • Gespräch zur Standortbestimmung nach dem 1. Jahr
  • Schriftliche und praktische (gestaltete, gespielte) Symbolarbeit auf Grundlage des eigenen Imaginationsprozesses im 2. Jahr
  • Schriftliche Abschlussarbeit im 3. Jahr: Beschreibung und Reflektion von Figurenspieltherapieprozessen aus der eigenen Praxis (mit Begleitung einer von der HF anerkannten SupervisorIn)
  • Führen eines persönlichen Studienbuches (Tagebuchform mit Notizen, Skizzen, etc.) während der ganzen Dauer der Ausbildung

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